Wie die Generationen bei der Geldanlage ticken

Im Auftrag einer großen Versicherungsgesellschaft hat forsa rund 1.000 volljährige
Bundesbürger zu ihrem Anlageverhalten befragt und die Ergebnisse nach Generationen
aufgeschlüsselt. Wie schon in vergleichbaren Erhebungen zuvor zeigt sich bei jüngeren
Menschen eine deutlich größere Affinität zu den Kapitalmärkten. Zudem tätigen sie ihre
Investments häufiger auf digitalen Plattformen. Besonders groß ist die generationelle Lücke
beim Thema Kryptowährungen: Während knapp jeder fünfte unter 30-Jährige Geld in Bitcoin,
Ether & Co. gesteckt hat, trifft das nur auf jeden 50. über 60-Jährigen zu. Die Kohorten ab 45
Jahren setzen lieber auf klassische Assetklassen wie Immobilien, Tages- und Festgeld oder
Lebensversicherungen.

Gemeinsam ist den Generationen, dass Sicherheit für sie im Zweifel wichtiger ist als Rendite.
Allerdings auch hier mit unterschiedlichen Margen: Nur 8 Prozent der über 60-Jährigen, aber 19
Prozent der unter 30-Jährigen priorisieren die Rendite. Über alle Altersgruppen hinweg sind es
13 Prozent, während 47 Prozent der Sicherheit den Vorzug geben.

Cyberkriminalität lauert im Netz an allen Ecken: im E-Mail-Eingang, in (Fake-)Onlineshops, in
sozialen Netzwerken. Wer einmal nicht aufpasst, kann schnell größere Geldsummen oder
sensible bzw. kostbare Daten auf Nimmerwiedersehen verlieren. Im vergangenen Jahr ist das laut
„Cybersicherheitsmonitor 2026“, herausgegeben vom Bundesamt für Sicherheit in der
Informationstechnik (BSI) und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes
(ProPK), 11 Prozent der Internetnutzer in Deutschland passiert. Da bei Weitem nicht alle Fälle
zur Anzeige gebracht werden, ist von einer beträchtlichen Dunkelziffer auszugehen.

Von den erfassten Fällen betreffen 22 Prozent den vermeintlichen Kauf in Onlineshops, die gar
nicht real existierten. Bei 18 Prozent wurden Daten entwendet bzw. zerstört. Es folgen Betrug
beim Onlinebanking (13 Prozent), Phishing-Attacken (12) – also E-Mails in falschem Namen mit
schädlichen Links oder Anhängen – und Identitätsdiebstahl (10). Dabei spielen auch KI –
Deepfakes eine wachsende Rolle: 5 Prozent der Cybercrime-Betroffenen berichteten davon.

Neben sorgfältiger Prävention und Wachsamkeit kann auch eine Cyberversicherung bei der
Risikoentschärfung helfen. Sie trägt je nach Tarifgestaltung finanzielle Schäden, unterstützt bei
der Schadensbegrenzung, etwa bei der Datenwiederherstellung, oder bei der juristischen
Verfolgung. Auch Darknet-Monitoring ist oft inklusive, um aufzudecken, wenn die eigenen
Finanzdaten gehackt und ins Netz gestellt wurden.

Während die Weltkonjunktur die Sperrung der Straße von Hormus verkraften muss und die
Wachstumsprognosen geradezu monatlich nach unten korrigiert werden, bewegen sich die
Aktienkurse weiter auf Rekordniveau. Der deutsche Leitindex DAX 40 näherte sich Ende Mai
erneut seinem Allzeithoch, obwohl die deutsche Wirtschaft vergleichsweise stark unter dem
Irankrieg leidet. Der US-amerikanische Index NASDAQ 100 übersprang am 26. Mai erstmals in
seiner Geschichte die Marke von 30.000 Punkten. Auch der Dow Jones und der japanische Nikkei
erreichten nach einem Einbruch im März neue Rekordstände.

Der Optimismus der Börsianer speist sich im Wesentlichen aus dem Boom der künstlichen
Intelligenz, in die derzeit gewaltige Investitionen fließen. Dass diese irgendwann die erhofften
Gewinne einspielen werden, ist jedoch keineswegs garantiert, weshalb manche Marktbeobachter
von einer großen Wette sprechen. Umso wichtiger ist es für Anleger, ihr Geld breit zu
diversifizieren und kein KI-Klumpenrisiko einzugehen.

Wie eine Anfang des Jahres unter rund 2.000 volljährigen Bundesbürgern durchgeführte
Umfrage erbrachte, hadert eine große Mehrheit der Deutschen mit dem Thema Altersvorsorge.
Als mindestens teilweise kompliziert empfinden es 75 Prozent der Teilnehmer, teilte das
Deutsche Institut für Altersvorsorge mit. Als bittere Konsequenz daraus verzichten viele –
konkret: 37 Prozent der (teilweise) Überforderten – darauf, sich mit ihren eigenen Optionen zu
befassen und aktiv Maßnahmen in die Wege zu leiten. Das ist umso bedenklicher, als gerade
Menschen mit geringem Einkommen die Altersvorsorge überproportional als komplex
wahrnehmen. So attestieren sich nur 13 Prozent der Befragten mit einem
Haushaltsnettoeinkommen von unter 1.000 Euro Durchblick bei dem Thema; in der
Einkommensspitzengruppe oberhalb von 4.000 Euro sind es 28 Prozent.

Wichtig zu wissen: Man muss das Thema Altersvorsorge nicht in allen Verästelungen
durchschauen, um gezielt und ausreichend für den Ruhestand vorbauen zu können.
Entscheidend ist guter, unabhängiger Rat, und den gibt es bei der Finanzberaterin oder dem
Finanzberater des Vertrauens.

Nachdem die Zustimmung des Bundesrates kürzlich erfolgt ist, wird am 27. September dieses
Jahres eine Ergänzung zum Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) in Kraft treten, die sich
gegen die unberechtigte Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen als „nachhaltig“ oder
„grün“ wendet. Zukünftig dürfen solche verkaufsfördernden Labels nur noch kommuniziert
werden, wenn die behaupteten Umwelteigenschaften im selben Medium erläutert, mit einem
unabhängigen Siegel testiert oder mit EU-Recht begründet werden. Dabei müssen auch
überprüfbare Umweltziele benannt werden, die regelmäßig von neutraler Stelle zu begutachten
sind. Für die Bezeichnungen „klimaneutral“, „klimaschonend“ oder „CO2-positiv“ reicht es ab
September nicht mehr aus, Kompensationsmaßnahmen zu finanzieren.

Für die Konsumenten bedeutet das mehr Durchblick und Transparenz bei der Auswahl (auch) von
Finanzprodukten, die häufig eine Nachhaltigkeitswirkung versprechen, ohne dass diese konkret
nachvollziehbar wäre. Auf der anderen Seite könnten die Kosten steigen, da auf viele
nachhaltigkeitsorientierte Anbieter zusätzliche Nachweispflichten zukommen.

Ende 2024 wurde bekannt, dass der bekannte Influencer „Immo Tommy“ alias Tomislav Primorac
manchen Followern teure Schrottimmobilien vermittelt hatte. Während er aktuell an seinem
Comeback arbeitet, lebt sein Geschäftsmodell offenbar fort: Das Nachrichtenmagazin „Der
Spiegel“ berichtet, dass einige der früheren „Immo Tommy“-Kooperationspartner ungebremst
weiter Kapitalanlage-Immobilien vermitteln und dabei die Hand weit aufhalten.

Die Masche ist dieselbe geblieben: Über Social Media wird behauptet, jeder könne quasi ohne
Kapitaleinsatz mit Immobilien schnell und bequem reich werden. Den „Beweis“ dafür erbringen
die Influencer schamloserweise selbst, indem sie ihren luxuriösen Lebensstil zur Schau stellen.
So taucht einer der Beteiligten in einer ProSieben-Doku auf, die seinen Weg aus einfachen
Verhältnissen zum Multimillionär nachzeichnet – unter anderem im Bugatti, im Privatjet und im
Hubschrauber über Monaco. Das Geld dafür stammt offensichtlich von arglosen Investoren, die
sich von den Influencern an dubiose Immobilien- und Kreditvermittler verweisen lassen. Im
Gegenzug für ein angebliches „Rundum-sorglos-Paket“ zweigen diese vom Kaufpreis immense
Summen für sich ab – in einem belegten Fall beispielsweise 325.000 Euro von einem
Gesamtpreis von 865.000 Euro. Dass die damit völlig überteuerten Immobilien für die Käufer
zum Verlustgeschäft werden, ist vorprogrammiert.

Das schwarz-rote Bundeskabinett hat Mitte Dezember eine Reform der privaten Altersvorsorge
auf den Weg gebracht. Mit Spannung war erwartet worden, ob und wie es mit der Riester-Rente
weitergeht. Diese wird nun nicht abgeschafft, aber um ebenfalls staatlich geförderte
Alternativen ergänzt. Ab Januar 2027 sollen neben Vorsorgeprodukten mit 100 Prozent
Beitragsgarantie auch solche mit 80 Prozent abgeschlossen werden können. Zudem wird ein
garantiefreies Altersvorsorgedepot gefördert, das voll von den Chancen des Kapitalmarktes
profitieren kann.

Wer bereits über einen Riester-Vertrag verfügt, soll künftig entscheiden können, ob dieser
unverändert fortgeführt, abgewandelt oder in ein neues Modell übertragen wird. Dazu sollen
Wechsel zwischen Altersvorsorgeverträgen vereinfacht werden, unter anderem indem nach fünf
Vertragsjahren keine Wechselgebühren mehr verlangt werden dürfen. Die bisher zu Beginn
anfallenden Abschluss- und Vermittlungskosten sollen auf die gesamte Vertragslaufzeit
gestreckt werden. Überdies sind besonders hohe Förderungen für Vorsorgesparer mit geringem
oder mittlerem Einkommen und für Eltern geplant.

Während die Europäische Zentralbank den Leitzins weiterhin bei 2,0 Prozent belässt, müssen
Tagesgeldsparer sich mit einer weiterhin schrumpfenden Verzinsung begnügen –zumindest
wenn sie bei ihrer Bank Bestandskunden sind. Das ergab die Marktanalyse eines großen
Vergleichsportals.

Insbesondere regionale Geldhäuser, also Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, knausern
beim Tagesgeld. So legen 38 Prozent von ihnen einen Minizins von maximal 0,25 Prozent
zugrunde – vor einem Jahr waren es nur 24 Prozent. Im Durchschnitt zahlen die Sparkassen 0,37
Prozent, die Genossenschaftsbanken mit 0,42 Prozent kaum mehr. Der durchschnittliche Zinssatz
über alle Banken in Deutschland hinweg liegt bei 1,29 Prozent, woraus folgt, dass die
bundesweit operierenden Institute deutlich höhere Tagesgeldzinsen leisten. Das attraktivste
dauerhafte Angebot am Markt beträgt derzeit 2,3 Prozent. Noch mehr, nämlich über 3 Prozent,
sind für Neukunden drin. Nach dem jeweiligen Garantiezeitraum fällt indes auch ihre Verzinsung
auf das Bestandskundenniveau der Bank.

Weltweit, vor allem in den USA, werden aktuell schwindelerregende Summen in die Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz investiert. Die KI-Unternehmen schüren bei Anlegern riesige Erwartungen, die sich in den Aktienkursen widerspiegeln: Seitdem ChatGPT im November 2022 für die Allgemeinheit freigeschaltet wurde, hat sich der Wert der US-Tech-Giganten zusammen um sechs Billionen US-Dollar erhöht – das ist anderthalb Mal so viel, wie Deutschland in einem Jahr insgesamt erwirtschaftet.
Bei einem solchen Hype kommen naturgemäß Ängste vor einer Blase auf. Genährt werden sie zusätzlich zum einen durch eine Studie des Massachusetts Institute of Technology (MIT), das KI-Projekte auf ihren Outcome untersucht hat. Fazit: Nur fünf Prozent der Projekte hätten messbare Ergebnisse hervorgebracht, die meisten würden nach der Pilotphase beendet; die Integration der KI in die Arbeitsabläufe gestalte sich schwierig. Zum anderen bereiten Beobachtern die zahlreichen Verflechtungen zwischen den Tech-Konzernen Sorgen. „Wenn dieselben Unternehmen sich gegenseitig finanzieren und voneinander abhängig sind, basieren Entscheidungen möglicherweise nicht mehr auf der tatsächlichen Nachfrage“, warnte etwa Prof. Ahmed Banafa von der San Jose State University kürzlich in der „WirtschaftsWoche“. Big-Tech-Anleger sollten sich mithin auf Kurskorrekturen gefasst machen.

Das auf die Assekuranz spezialisierte Ratingunternehmen Franke und Bornberg hat wie jedes Jahr die Landschaft der privaten Krankenvollversicherungen unter die Lupe genommen.
Nachdem im Vorjahr 40 Tarife mit der Spitzennote „FFF+“ ausgezeichnet wurden, sind es aktuell 70. Da die Gesamtzahl der untersuchten Angebote nur leicht von 845 auf 897 gestiegen ist, lässt sich daran ein insgesamt höheres Leistungsniveau ablesen – zumal kein einziger Tarif eine der schwächsten drei (von sieben) Ratingnoten erhält.
In die Analyse fließen 108 Tarifkriterien ein, die sich auf 18 Bereiche verteilen. Für die Bestnote müssen 24 Mindestanforderungen erfüllt werden, etwa eine mindestens 85-prozentige Erstattung für Zahnersatz und keine Summenbegrenzung bei Krankenfahrstühlen.
Beihilfetarife für Beamte hat Franke und Bornberg zuvor in einem eigenen Rating geprüft. Von den 861 Angeboten erhielten lediglich 22, die von 4 Versicherern stammen, die Top-Note. Dieses Ergebnis unterstreicht, wie wichtig eine kundige Beratung bei der Tarifauswahl ist, wenn man einen ebenso starken wie persönlich passgenauen Versicherungsschutz wünscht.

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